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spacer.gif   Fremdwährungskredite: Musterklage gegen Bank Austria
Verfasst von : simon am Montag, 05. Januar 2009, 12:22 Uhr
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  Finanzierungen

Ärger für die Bank Austria: Die Prozessfinanzierungsgesellschaft Advofin will eine Musterklage gegen die Unicredit-Tochter wegen der angeblich rechtswidrigen Umwandlung von Franken- in Eurokredite einbringen. Dies berichtet „Die Presse“ in ihrer Wochenendausgabe. Auch der Verein für Konsumentinformation (VKI) dürfte demnächst damit beginnen, Musterprozesse gegen einzelne Bankinstitute durchzuführen.


 


Bei der Klage geht es konkret um einen Kreditnehmer, dessen Frankenkredit im November vertragswidrig in einen Euro-Kredit umgewandelt worden sein soll. Der entsprechende Kreditvertrag der Bank Austria ...



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spacer.gif   Mit Aktien und Unternehmensanleihen ins neue Jahr
Verfasst von : simon am Freitag, 02. Januar 2009, 13:32 Uhr
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  Marktanalysen

Trotz einer beispiellosen Zinssenkungsserie rund um den Globus hat sich die Finanzkrise in allen Regionen in der Realwirtschaft festgesetzt. Unternehmensanleihen sind besonders attraktiv, Immobilien Ausland inzwischen sehr tief bewertet.


Vor einem Jahr waren auch die Finanzmarktexperten von Swisscanto noch vorsichtig optimistisch. Es zeichnete sich zwar ab, dass die Finanzmarktkrise die Wachstumsaussichten für 2008 eintrüben würde, von einer globalen Rezession war aber zu diesem Zeitpunkt noch nirgends die Rede. Im Gegenteil – eine etwas nachlassende Konjunkturdynamik wurde sogar als positiv für die Ölpreisentwicklung angesehen.


Mittlerweilen ist der Ölpreis rund 70 Prozent von seinem Höchststand Mitte Juli (USD 147,50 pro Barrel) gefallen, und Deflationsängste haben Inflationssorgen abgelöst. Die Notenbanken haben angesichts dieser Entwicklungen 2008 kräftig an der Zinsschraube gedreht. Die SNB senkte den Leitzins von 2,75 auf 0,5 Prozent, die Fed von 4,25 auf 0 bis 0,25 Prozent, die EZB von 4 auf 2,5 Prozent, die Bank of England von 5,5 auf 2 Prozent, die Schwedische Reichsbank von 4 auf 2 Prozent, die Bank of Japan von 0,5 auf 0,1 Prozent und die chinesische Nationalbank von 7,47 auf 5,58 Prozent.


Trotzdem ist die Finanzkrise in allen Regionen in der Realwirtschaft angekommen und mit einer Verbesserung der ökonomischen Situation ist erst in der zweiten Jahreshälfte 2009 zu rechnen. Da der Zinssenkungsspielraum zur Konjunkturankurbelung zum Teil schon ausgereizt ist, liegen nun hohe Erwartungen in den ...



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spacer.gif   Die gute Aussicht für CHF-Finanzierungen
Verfasst von : simon am Dienstag, 16. Dezember 2008, 09:39 Uhr
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  Finanzierungen

Null-Zins-Politik. Vor wenigen Jahren noch ein exotisches, wenn nicht gar zweifelhaftes Privileg der japanischen Notenbank, hält dieses Extrem der Wirtschaftspolitik auch im Westen seinen Einzug. Großbritannien und die USA gelten als heiße Kandidaten für eine Währung ohne Preis, detto die Schweiz (siehe Chart rechts). Dort hat die Notenbank (SNB) gestern, Donnerstag, den erwarteten Schritt von 0,5 Prozentpunkten auf einen Leitzinssatz von 0,5 Prozent gesetzt, was die Schweizer Währung gegen den Euro in der Folge um 0,5 Prozent verbilligte – womit wieder der erste gewünschte Effekt dieser aggressiven Zinspolitik erzielt wäre: die Aufweichung des Franken als indirekte Exportsubvention für den Euro-Raum.


Ohne Reserven


Bei Bank Sarasin glaubt man angesichts des aktuellen Umfelds nicht, dass die Schweizer moralische oder systemische Bedenken gegen einen Leitzinssatz von null hegen. Auch ein Aufsparen von Zinspotenzial für noch schlechtere Zeiten sieht Amrit Poser, Chef-Ökonom der in Zürich angesiedelten Bank, nicht: „Es gibt keine Grund dafür, ­Pfeile im Köcher zu behalten. Die Bank kann jederzeit andere, unorthodoxere Mittel einsetzen, um ihre Ziele zu erfüllen.“ Als da wären: Direkte Eingriffe in den Währungsmarkt über den massiven Verkauf von Franken, der Kauf von Staatsanleihen, um die Zinsen – auch am langen Ende – niedrig zu halten oder die „Flutung des Bankensystems mit Überschuss-Reserven“, erklärt Poser. Ähnliche Maßnahmen wurden von der US-Fed bereits angekündigt, SNB-Ratsmitglied Thomas Jordan hat bestätigt, „dass alle diese Optionen offen“ sind. Und: „Wir fühlen uns in keiner Weise eingeschränkt, eines diese Instrumente einzusetzen.“ Das Ziel dieser Strategie: Die Libor Rate auf den Schweizer Franken, die zuletzt bei über einem Prozent lag, an das ­aktuelle Leitzinsniveau heran­zuführen.


Deflations-Prognose


Dass möglichst niedrige Zinsen eine Priorität sein müssen, zeigt jedenfalls der Ausblick auf wichtige konjunkturelle Kerndaten wie Teuerung und BIP-Plus. Bei Ersterer bahnt sich, zumindest über mehrere Monate, ein Deflationsszenario an. So geht die Analyse­abteilung von UBS davon aus, dass die Jahresinflation der Schweiz in den kommenden zwölf Monaten bei 0,2 Prozent liegen wird. Erst im Jahr 2010 sollte die Teuerung auf relativ beruhigende 1,2 Prozent steigen. Mit minus 0,4 Prozent fällt das von der UBS prognostizierte BIP-Wachstum im kommenden Jahr zwar noch relativ moderat aus, dass die ­Krise das neutrale Land jedoch fest in den Griff bekommen wird, steht bereits jetzt außer Frage – so hält die SNB eine Kontraktion von bis zu einem Prozent für möglich.


Quelle:WB


Anmerkung: Was hier in Aussicht gestellt wird ist eine logische Fortsetzung der Massnahmen der SNB in den letzen Jahren und Jahrzehnten.
Alles daran zu setzen, dass die Exportwirtschaft und die Inlandsnachfrage gestärkt wird, gibt allen in CHF langfristig finanzierten Kunden eine gewisse Sicherheit, mit vergleichsweise niedrigen Zinsen und mit der Währung keine exorbidanten Verluste einzufahren, so sie nicht von Banken in ungünstigen Zeiten aus der Währung gedrängt wurden und werden.

Dies zeigt einmal mehr, dass die konzentrierte Aktion der Banken bzgl. Wechsel in den Euro lediglich ihren Vorteil brachte und das zum grossen Schaden der Bankkunden.

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spacer.gif   Mark Mobius über Emerging Markets: Beste Zeit für Käufe
Verfasst von : simon am Donnerstag, 11. Dezember 2008, 12:39 Uhr
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  Marktanalysen
„Wenn Liquidität nicht dringend benötigt wird, besteht derzeit kein Grund, die Emerging Markets Position zu verkaufen. Wenn man weitere liquide Mittel langfristig anlegen kann, so ist dies der beste Zeitraum für Käufe. Die Emerging Markets werden weiterhin stark wachsen und der Anleger sollte versuchen, von diesem Wachstum zu profitieren“, davon ist Mark Mobius, Schwellenländer-Experte bei Franklin Templeton und Fondsmanager des Templeton Emerging Markets Fund, überzeugt.

 


Die Emerging Markets von heute unterscheiden sich laut dem Investmentguru deutlich von denen, in die wir vor zwanzig Jahren investiert haben. Auf jeden Fall sei die Transparenz wesentlich besser. „Viele der aufstrebenden Länder, vor allem in Asien, haben beträchtliche Devisenreserven aufgebaut und können daher externen Turbulenzen besser widerstehen. Allerdings können die Bewertungen trotzdem in den einstelligen Bereich abrutschen. Es gibt Bereiche, in denen dies inzwischen geschehen ist. Nehmen wir die Türkei als Beispiel. Natürlich kann sich ein ausgeprägter Abschwung der US-Konjunktur auf die Emerging Markets auswirken. Es wird zu Beeinträchtigungen kommen, aber diese werden wesentlich schwächer ausfallen als dies noch vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre, da die Exporte der Emerging Markets nun wesentlich stärker diversifiziert sind. In der Vergangenheit waren die USA der bedeutendste Importeur von Waren aus Asien und anderen Emerging Markets. Nun ist der Handel in den Ländern der Emerging Markets selbst wesentlich vielfältiger. Noch vor zehn Jahren exportierte Asien den größten Teil seiner Waren in die USA und nur sehr wenig nach China. Heute haben sich die Rollen umgekehrt. Asien exportiert mehr nach China als in die USA. Zwar sind die USA noch immer die größte und einflussreichste Volkswirtschaft, aber ihr Einfluss nimmt allmählich ab, da andere Volkswirtschaften weiterhin viel schneller wachsen.“


 Quelle:FP



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spacer.gif   OeNB erwartet Rezession in Österreich
Verfasst von : simon am Dienstag, 09. Dezember 2008, 12:09 Uhr
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  Marktanalysen

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) erwartet für die österreichische Wirtschaft infolge der Finanzkrise und des weltweiten Wachstumseinbruchs für das Gesamtjahr 2009 eine Rezession. Aufgrund des starken ersten Halbjahres wird für das Jahr 2008 noch ein Wachstum des realen BIP von 1,6 Prozent prognostiziert. 2009 wird das reale BIP aber um 0,3 Prozent schrumpfen. „Österreichs Wirtschaft ist bis zum dritten Quartal trotz der schwierigen Rahmenbedingungen noch gewachsen. In Folge des globalen Abschwungs ergibt sich aber nun eine sehr ernste Lage für die österreichische Konjunktur“, meint dazu OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Für das Jahr 2010 wird wieder eine leichte Erholung der österreichischen Wirtschaft mit einem Wachstum von 0,8 Prozent erwartet. Gegenüber der OeNB-Prognose vom Juni 2008 wurden die Wachstumserwartungen für die Jahre 2009 und 2010 um 2,0 beziehungsweise 1,6 Prozentpunkte zurückgenommen. Die Inflation erreicht infolge der Rohstoff- und Ölpreisentwicklung im Jahr 2008 mit 3,3 Prozent den höchsten Jahreswert seit 1992. Für 2009 und 2010 wird jedoch mit einem deutlichen Rückgang der Inflation auf 1,4 Prozent beziehungsweise 1,6 Prozent gerechnet.


 


Industrieländern droht 2009 Rezession


 


Die von der US-Hypothekenkrise ausgelöste weltweite Finanzkrise wirkt sich immer deutlicher auf die Realwirtschaft aus. Mit einer zeitlichen Verzögerung von rund einem Jahr sind nach den USA nun auch Westeuropa und Japan sowie in den letzten Wochen die osteuropäischen Staaten und die großen Schwellenländer in Asien und Lateinamerika betroffen.


 


Wachstum des realen BIP 


 


 


Globaler Abschwung führt auch in Österreich zu Rezession


 


Der prognostizierte Konjunktureinbruch in Österreich schlägt sich sowohl in einem deutlichen Rückgang der Exporte als auch in einem schwachen Wachstum der Inlandsnachfrage nieder. Während die Exporte in den vergangenen Jahren stets den Konjunkturmotor darstellten, werden sie im Jahr 2009 um 2,7 Prozent schrumpfen. Ein negatives Exportwachstum verzeichnete Österreich das letzte Mal im Jahr 1993. Obwohl auch ...



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spacer.gif   Bankenpaket: Zustimmung der EU ist fix
Verfasst von : simon am Dienstag, 09. Dezember 2008, 11:26 Uhr
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  Finanzierungen

Die EU-Kommission und Österreich haben sich auf die Ausgestaltung des Bankenpakets geeinigt, auch wenn der Formalakt noch aussteht. "Wir haben dem österreichischen Schema zugestimmt" zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg EU-Kommissarin Nelie Kroes aus Barcelona. "Es gibt eine prinzipielle Einigung" bestätigte auch ihr Sprecher Jonathan Todd in Brüssel und betonte "Es gibt kein Problem". Der Rechtsakt soll spät heute Abend oder "wahrscheinlicher" morgen, Mittwoch vorliegen.


Wie es am Montag hieß, musste Österreich – wie übrigens andere Staaten (wie Frankreich) bei ihren Paketen auch – in Einzelheiten zurückstecken, ehe das Okay aus Brüssel feststand.


Ein kritischer Punkt war die Dividende: Die österreichischen Banken, die Kapital vom Staat in Anspruch nehmen, sollen bis maximal 17,5 Prozent des Nettogewinns als Dividende ausschütten dürfen. Österreichs Bankenpaket hatte eine Ausschüttung bis zu 30 Prozent des Nettogewinns vorgesehen.


Außerdem werde der Mindestzinssatz für Einlagen des Staates unter zehn Prozent liegen, heißt es bei Bloomberg. Weitere Details sollen erst nach dem formalen Abschluss vorgelegt werden.


 


Quelle:die Presse



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spacer.gif   EZB mit historischem Zinsschritt
Verfasst von : simon am Donnerstag, 04. Dezember 2008, 15:15 Uhr
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich angesichts der immer tieferen Wirtschaftskrise für eine kräftige Zinssenkung entschieden. Wie die EZB am Donnerstag nach einer Sitzung der nationalen Notenbankchefs der Euro-Länder und der Führungsspitze der EZB in Brüssel mitteilte, sinkt der Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,5 Prozent. So niedrig lag der Schlüsselzins für die Refinanzierung der Banken bei der EZB zuletzt im Frühsommer 2006. Die EZB hat in ihrer knapp zehnjährigen Geschichte den Leitzins noch nie so stark bewegt.


Üblich waren bisher Schritte von 25 oder maximal 50 Basispunkten. Die Finanzmärkte hatten angesichts der jüngsten Zuspitzung der Krise auf eine kräftige Lockerung der Geldpolitik gehofft. Bereits zu Mittag hatte die britische Notenbank ihren Leitzins auf zwei Prozent gesenkt.


EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird den Beschluss um 14.30 Uhr vor der Presse begründen. Von Trichet erhoffen sich Finanzmärkte und Öffentlichkeit Hinweise auf den weiteren Kurs der europäischen Geldpolitik. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die vierteljährlich überarbeiteten Konjunktur- und Inflationsprognosen der EZB-Volkswirte, die Trichet bei der Pressekonferenz bekanntgeben wird. Sie sollten Aufschluss darüber geben, wie lange die Rezession nach Meinung der Notenbanker andauern dürfte.


Die Börsen reagierten enttäuscht auf den Zinsschritt, Anleger hatten offenbar noch mehr erwartet. Der frankfurter DAX rutschte gegen 14.30 Uhr sogar ins Minus.


(APA)



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spacer.gif   US-Börsenaufsicht verschärft Regeln für Ratingagenturen
Verfasst von : simon am Donnerstag, 04. Dezember 2008, 12:40 Uhr
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  Marktanalysen

Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Kontrolle von Ratingagenturen verschärft, wie Reuters berichtet. Mit den neuen Regeln sollen die Arbeitsweisen der Agenturen transparenter gemacht und ihre Geschäftspraktiken eingeschränkt werden, die nach Ansicht vieler Experten mit Auslöser für die derzeitige Finanzkrise waren. Interessenskonflikte sollen dadurch künftig vermieden werden.


Die Ratingagenturen werden meist von den Firmen selbst bezahlt, deren Stabilität sie beurteilen sollen. Heftig kritisiert wurden die Institute dafür, dass sie zu spät vor den Risiken mit amerikanischen Ramschhypotheken warnten. „Die Ratingagenturen waren sicherlich nicht der einzige Grund für die derzeitige Krise, aber sie haben eine signifikante Rolle gespielt", so SEC-Kommissionsmitglied Kathleen Casey.

Bislang gab es für Ratingagenturen anders als für Banken oder Börsen keine Aufsichtsregeln. Die Branche wird von den drei großen Moody's, Standard & Poor's sowie Fitch dominiert. Eine der neuen Regeln verbietet den Agenturen sich selbst ein Rating zu geben. Bei einer weiteren Maßnahme sollen die Agenturen einmal im Jahr der SEC einen Bericht über alle Herauf- oder Herunterstufungen vorlegen. (ir)

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spacer.gif   Fehlerbehebung bei Login BCA
Verfasst von : simon am Dienstag, 02. Dezember 2008, 10:33 Uhr
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Beim BCA Login ist ein technischer Fehler aufgetreten, an dessen Behebung durch die Techniker der BCA gearbeitet wird.


Ich ersuche Sie daher um noch ein wenig Geduld und es wird voraussichtlich mit dem kommenden Wochenende wieder möglich sein, die Depots in gewohnter Weise einzusehen.


 


Ich bedanke mich für Ihre Geduld und wünsche noch eine schöne Woche


Ihr


Gerald Simon



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spacer.gif   Banken dementieren Kreditverknappung
Verfasst von : simon am Montag, 01. Dezember 2008, 06:36 Uhr
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  Finanzierungen

Für OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny sind fehlende Finanzierungen für langfristige Investitionen sind derzeit das größte Problem der österreichischen Wirtschaft. Österreichs Banken hingegen wollen von einer Kreditklemme nichts wissen und sind verärgert darüber, dass jetzt öffentlich Druck auf sie ausgeübt wird.


Hohe Preise für Finanzierung weil Kapitalmarkt tot


Dass es für Unternehmen keine Langfristkredite mehr gebe, wird von der auf Firmen- und Großkredite spezialisierten Raiffeisen Zentralbank (RZB) ebenso bestritten wie von anderen Großbanken: Langfristige Finanzierungen gebe es, aber zu relativ hohen Preisen, weil der Kapitalmarkt "nach wie vor tot" sei, sagte RZB-Vorstandsdirektor Karl Sevelda Donnerstagabend vor Journalisten. Langfristige Finanzierungen seien ein knappes Gut.


Auch bei Sparkassen und Volksbanken wird auf steigende Kreditvergaben verwiesen. Ebenso bei ...



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spacer.gif   Indien wird dem Terror standhalten
Verfasst von : simon am Freitag, 28. November 2008, 10:01 Uhr
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  Marktanalysen

Dass die Inder ein Volk von Cricket-Narren sind, hat sich mittlerweile auch in jenen Ländern rumgesprochen, in denen das hochkomplexe, sich über Tage ­hinziehende Rasenspiel nicht praktiziert wird. Die Entscheidung der Cricket-Champions League in Indien, die für die kommende Woche geplanten Partien abzusagen, macht somit deutlich, wie schwerwiegend die Terroranschläge in Bombay für die weltgrößte Demo­kratie sind. Noch wissen wir nicht, wie hoch der Blutzoll der koordinierten Attacken auf mehrere Luxushotels in der wichtigsten Wirtschaftsmetropole des Landes sein wird. Klar ist allerdings, dass die – ­offensichtlich islamistischen – Terroristen nicht nur Bombay, sondern auch die Wirtschaft des Landes ­destabilisieren wollten.


Die kommenden Monate werden für Indien besonders brisant. Spätestens Mitte 2009 muss das Wahlvolk zu den Urnen gerufen werden, um über den Kurs des Landes zu entscheiden. Die Heraus­forderungen sind groß – da wäre zum einen die Wirtschaftskrise, die den Aufstieg vieler Millionen Inder aus bitterster Armut gefährden könnte. Und dann gibt es noch den immer noch ungelösten Konflikt mit dem islamischen Nachbarn Pakistan, der nicht nur in der indischen Provinz Kaschmir, sondern neuerdings auch auf den Straßen von Bombay ausgefochten wird. Der Zeitpunkt für einen möglichen Machtwechsel ist also nicht gerade optimal. Doch Indien mag zwar chaotisch sein – das politische System ist aber bemerkenswert stabil. Und Bombay ist schon mit schlimmeren Anschlägen fertig geworden.


Bedrohlicher ist indes die Lage in Thailand. Dort stinkt nämlich der Fisch vom Kopf her. Eine Einigung unter den verfeindeten politischen Lagern – auf der einen Seite die bei der armen Landbevölkerung beliebte Regierung, auf der anderen Seite die von der Armee unterstützte bürgerliche Opposition – scheint nach der Besetzung des Bangkoker Flughafens und der Flucht des Premiers in die Provinzstadt Chiang Mai kaum noch möglich. Dem Land steht eine echte Zerreißprobe bevor, die sehr wohl mit einem erneuten Putsch der Generäle und bürgerkriegsähnlichen Zuständen enden könnte. Der Zeitpunkt für derartige Mätzchen ist denkbar schlecht – die sich rapide verschlechternde Konjunktur ist Herausforderung genug. ­Unter diesen Vorzeichen muss man sich eher um Thailand als um Indien Sorgen machen.


 


Quelle:WB



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spacer.gif   Rezession und Erwartungen aus Sicht von Fortis Investment
Verfasst von : simon am Dienstag, 25. November 2008, 14:40 Uhr
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  Marktanalysen

Die sich ausbreitende Rezession mahnt zur Vorsicht und die Kreditkrise bleibt ein Thema, meint Joost van Leenders, Investment Specialist Asset Allocation bei Fortis Investments. In dem wöchentlichen Marktkommentar ‚Weekly Strategy Update’ schreibt er dazu wie folgt:


„Wenn die Stimmung beim letzten Treffen der CIOs von Fortis Investments ein Kontraindikator wäre, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Aktienkauf. Die Sitzungsteilnehmer rechneten erst wieder für das letzte Quartal des kommenden Jahres mit einem Anstieg des amerikanischen BIP. Die US-Wirtschaft wäre dann also fünf Quartale in Folge geschrumpft. Damit würde die Rezession so lang werden wie die Rezession Mitte der siebziger Jahre, die längste seit dem 2. Weltkrieg.


Die Aktienmärkte litten unter schlechten Konjunktur- und Unternehmensnachrichten. Im Euroraum hielten sich die Börsen etwas besser als in den USA, wo die wichtigsten Indizes fast wieder auf ihre Oktobertiefs fielen. Die Nachricht, dass das US-Finanzministerium seine 700-Milliarden-Hilfsgelder nun nicht wie geplant für den Kauf von Kreditverbriefungen, sondern zur Stützung von Problemmärkten (etwa für Konsumentenkredite) verwenden würde, zeugte von Pragmatismus, aber auch von Unentschlossenheit.


Da eine technische Rallye noch immer möglich ist, behalten wir unsere leichte Aktienübergewichtung bei. Aufgrund der Marktvolatilität und der unklaren Konjunkturaussichten sind wir aber vorsichtig. Wegen ihres sich verschlechternden Ausblicks verringern wir allmählich unser Engagement in Emerging-Market-Lokalwährungsanleihen.


Trotz aller staatlichen Hilfen für die Finanzmärkte und des damit verbundenen Rückgangs der Geldmarktspreads haben sich die Unternehmensanleihespreads nicht verengt. Dies spricht für eine hohe Liquiditätsprämie bei Staatsanleihen. Die längerfristigen Swapsätze liegen unter den Staatsanleiherenditen, entweder weil die Anleger kürzere Laufzeiten bevorzugen oder weil längerlaufende Staatsanleihen weniger liquide sind.


Die Spreads zwischen deutschen Staatsanleihen einerseits und italienischen, griechischen und selbst französischen Papieren andererseits haben sich erheblich ausgeweitet. Dies zeigt, dass uns die schlimmsten Auswirkungen der Kreditkrise noch bevorstehen.


Im Euroraum und in Japan ist die Wirtschaft jetzt zwei Quartale in Folge geschrumpft, was eine technische Rezession bedeutet. Seltsam mutet auf den ersten Blick an, dass sich die USA und Großbritannien, also die Länder mit den größten Immobilienblasen, anders als die Länder mit stabileren Immobilienmärkten noch nicht in der Rezession befinden. Fairerweise muss man aber sagen, dass die US-Wirtschaft bereits im 4. Quartal 2007 geschrumpft und im 1. Quartal 2008 kaum gewachsen ist.


Nur durch Steuerrückzahlungen und den Rückgang des Handelsbilanzdefizits war im 2. Quartal Wachstum möglich. Zuletzt haben sich die amerikanischen Konjunkturindikatoren merklich verschlechtert. Die Erstanträge auf Arbeitslosengeld sind in der letzten Woche auf über eine halbe Million gestiegen. Zögerliche Verbraucher sorgten für einen Einbruch der Einzelhandelsumsätze. Das Geschäftklima fiel auf ein Rekordtief, und die bereits sehr schlechte Stimmung am Wohnimmobilienmarkt fiel noch weiter.


Der einzige Lichtblick ist, dass sich die Produzentenpreisinflation in drei Monaten halbiert hat. Die Verbraucher dürften davon profitieren, doch kann es noch etwas dauern, bis die Reallöhne steigen. Dennoch ist dies ein Grund, nicht zu pessimistisch zu sein. Deutschland, Italien und Spanien befinden sich in der Rezession; in Frankreich und den Niederlanden scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis es so weit ist.


Im Euroraum fällt die Inflation schnell in Richtung des EZB-Zielwerts, was die Märkte mit weiteren Zinssenkungen rechnen lässt. Nachdem die japanische Wirtschaft im 2. Quartal deutlich geschrumpft ist, war das Wachstum im 3. Quartal nur sehr leicht negativ. Dennoch ist der Ausblick düster. Aufgrund seiner starken Exportabhängigkeit dürfte Japan ähnlich wie Deutschland unter der schwächeren Weltwirtschaft leiden.“ (ir)



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spacer.gif   Weltbank erwartet geringstes BIP-Wachstum in China seit 1990
Verfasst von : simon am Dienstag, 25. November 2008, 14:32 Uhr
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  Marktanalysen

Die weltweite Finanzkrise und die Flaute auf dem chinesischen Immobilienmarkt werden die Konjunktur in dem asiatischen Land stark bremsen. Daher hat die Weltbank ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Chinas drastisch zurückgeschraubt. Für 2009 sei nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 7,5 Prozent und damit mit der niedrigsten Wachstumsrate in China seit 1990 zu rechnen. Bislang war sie von 9,2 Prozent ausgegangen. In den vergangenen Jahren hatte das Land konstant zweistellige prozentuale Wachstumsraten verzeichnet.


Die chinesische Regierung hat bereits ein fast eine halbe Billion Euro umfassendes Konjunkturpaket aufgelegt, um die Konjunktur bis Ende 2010 zu stützen. (dnu)



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spacer.gif   China - 460 Milliarden ¤ für die Konjunktur
Verfasst von : simon am Montag, 10. November 2008, 10:19 Uhr
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  Marktanalysen

Chinas Plan umgerechnet 460 Milliarden ¤ in die Wirtschaft zu pumpen lässt die Börsianer neue Hoffnung schöpfen. Rund um den Globus legen die Aktienmärkte deutlich zu. Der japanische Nikkei Index gab den Takt vor und konnte ein Plus von 5,81 Prozent erzielen. Gleich nach Handelsbeginn zogen auch die europäischen Märkte nach: Der deutsche Leitindex DAX notierte gegen 9.20 Uhr mehr als drei, der britische FTSE 100 China gar mehr als 3,3 Prozent im Plus. Der ATX zog in den ersten Handelsminuten 2,55 % nach oben.


Der chinesische Plan sieht vor will in den nächsten beiden Jahren vier Billionen Yuan (460 Mrd. Euro) zur Ankurbelung der Konjunktur zu investieren. Das Kabinett habe das Programm am Sonntag beschlossen, hieß es auf der Website der Regierung. Das Geld soll unter anderem in den Wohnungsbau, in neue Straßen, Eisenbahnlinien oder Flughäfen sowie in den Gesundheits- und Bildungssektor fließen.


Die stark von Exporten abhängige chinesische Wirtschaft bekommt nach und nach die Auswirkungen der Finanzmarktkrise in den USA und Europa zu spüren. Das Wirtschaftswachstum hat sich im dritten Quartal auf neun Prozent abgeschwächt, den niedrigsten Wert seit fünf Jahren.


Quelle:WB



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spacer.gif   Schweizer stemmen sich gegen Rezession - Zinsatz überraschend gesenkt
Verfasst von : simon am Freitag, 07. November 2008, 11:28 Uhr
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  Finanzierungen
Eigentlich war keine Sitzung vorgesehen. Überraschend hat heute die Schweizer Nationalbank (SNB) erneut den Leitzins gesenkt. Das Zinszielband für den maßgeblichen Dreimonats-Libor wird um 0,5 Prozentpunkte zurückgenommen auf 1,5 bis 2,5 Prozent. Angestrebt wird die Mitte des Zielbands, also ein Satz von 2 Prozent. Die SNB erklärte in ihrer Mitteilung vom Donnerstag, die internationalen Konjunkturaussichten hätten sich deutlicher verschlechtert als erwartet. Das Schweizer Bruttoinlandsprodukt könnte 2009 schrumpfen, warnt die Notenbank.

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