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News
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„Europa ist tot – investieren Sie in Europa!“ posted by : simon on Monday, June 29, 2009 - 11:49 AM
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„Das ist keine Empfehlung für antizyklische Anleger. Es ist vielmehr eine etwas pointierte Beschreibung der Widersprüchlichkeit des alten Kontinents. Auf der einen Seite ist er zurückgefallen und hat vor allem in den letzten Monaten viel von seiner Attraktivität eingebüßt. Auf der anderen Seite ist dies aber kein Grund, sich als Anleger zurückzuziehen. Im Gegenteil, es ist eine Chance für kluges Investieren in Europa“, schreibt Dr. Martin Hüfner, volkswirtschaftlicher Berater der direktanlage.at in einem aktuellen Marktkommentar. Nachfolgend der Originalbeitrag.
Schauen wir uns die Situation etwas genauer an. Wer heute auf die weltwirtschaftliche Landkarte blickt, stößt nicht zuerst auf Europa. Alle reden von China und den anderen asiatischen Schwellenländern, die den Aufschwung der Weltwirtschaft anführen. Oder von den USA mit einem Präsidenten, der die Strukturprobleme des Landes energisch anpackt. Die Sparquote der amerikanischen Verbraucher ist von Null auf 5,7 Prozent gestiegen. Das Leistungsbilanzdefizit hat sich in den letzten drei Jahren halbiert (auf annualisiert „nur“ noch 400 Mrd Dollar).
Über Europa lässt sich dagegen ..
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Impulsgeber China - die Krisenpolitik schlägt an posted by : simon on Friday, May 15, 2009 - 09:10 PM
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Die Millionen-Metropole Shanghai bereitet sich auf die Expo 2010 vor. Quer durch die Stadt werden alte und neue Häuser frisch gestrichen und Straßen und Gehwege erneuert.
Die Financial Times Deutschland schreibt, dass auch im übrigen China wieder überall gebaut wird: "Neue Eisenbahnstrecken ziehen sich durchs Land, Stromnetze und Wasserwerke entstehen. Das Geld fließt in Strömen." China hat tief in die Tasche gegriffen - das 4.000 Milliarden Yuan Konjunkturprogramm ist angelaufen. Dieses Geld soll in den kommenden zwei Jahren unter anderem den Wohnungsbau für untere Einkommensschichten fördern. Auch ist vorgesehen, die Infrastruktur im ländlichen Raum, Projekte der Wasser- und Elektrizitätswirtschaft, das Transportwesen, den Umweltschutz und andere technische Innovationen zu finanzieren. Zudem will China die Kreditvergabe erleichtern und die Unternehmen bei der Mehrwertsteuer entlasten.
Und damit macht China nach IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn alles richtig. Strauss-Kahn sagt, dass das Konjunkturpaket Chinas in dieser Form enorm positive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft habe. "Der IWF vertritt bereits seit langem die Auffassung, dass China seine Politik eines vom Export angetriebenen Wachstums hin zu einem von der Binnennachfrage angetriebenen Wachstum ändern sollte." In China zeigen sich vergleichsweise früher als in den westlichen Industrieländern erste Erfolge der Konjunkturprogramme. Aufgrund der Regierungsform kommt in China das staatliche Geld anscheinend früher bei Unternehmen und Verbrauchern an. So ist der Staat Auftraggeber bei Infrastrukturprojekten. Diese werden von Staatsfirmen umgesetzt und finanziert aus dem Staatshaushalt oder von Staatsbanken per Kredit auf Anordnung der Regierung.
So stellen sich die Erfolge direkt und kurzfristig ein. Chinas Anlageinvestitionen im April lagen bereits wieder bei 34 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch die Einfuhren von Öl, Eisenerz und anderen Rohstoffen stiegen im März. Die Wohnungskäufe steigerten sich im ersten Quartal um 23,1 Prozent. Es gibt auch erste Anzeichen für private Investitionen: Der Einkaufsmanagerindex der Investmentbank CLSA überschritt im April mit 50,1 erstmals seit Monaten wieder die 50-Punkte-Marke. Die Industrieproduktion stieg im April um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was von Ökonomen als Beleg dafür gesehen wird, dass die Erholung intakt ist.
Impulsgeber China hat somit einen erfolgreichen Weg beschritten. Wann der Impuls auch die Weltwirtschaft beeinflusst, ist die spannende Frage dieser Tage.
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IWF stellte Ost-Risiko irrtümlich viel zu hoch dar posted by : simon on Friday, May 08, 2009 - 09:51 AM
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Der Internationale Währungsfonds hat sich bei der Einschätzung des Ost-Risikos erheblich verrechnet. In seinem "Global Financial Stability Report 2009" habe es "Doppelzählungen und Eingabefehler" gegeben, gesteht der IWF ein. Dies soll in einer Überarbeitung richtiggestellt werden. Österreich war vor allem im angelsächsischen Raum wegen des Ost-Engagements als Bankrott-Kandidat gehandelt worden.
Die Fehler betrafen vor allem das Verhältnis der Auslandsschulden zu den Währungsreserven, das ein Überschuldungsindikator sei. Nach Angaben der "Financial Times" waren die Angaben teilweise dramatisch: Für Tschechien ermittelte der IWF einen Wert von 236 Prozent, was bedeutet, dass die Auslandsschulden dreieinhalb mal so hoch wären wie die Devisenreserven. Diesen Wert korrigiert der IWF nun auf 89 Prozent. Bei Estland musste der IWF seine Angaben von 210 auf 132 Prozent reduzieren, bei der Ukraine von 208 auf 116 Prozent.
Ausgelöst wurde die Korrekturen durch internationale Proteste von Notenbankern und Finanzministern. Der IWF teilte mit, dass man die entstandene Konfusion durch die falschen Zahlen bedaure und nun an internen Kontrollmechanismen arbeite. Derartige Fehler des IWF sind aber kein Einzelfall: Die internationale Finanzinstitution verärgerte davor die britischen Banken, indem die Gesamtverluste mit 13,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) angegeben wurden, statt der korrekten 9,1 Prozent.
Quelle:Wirtschaftsblatt
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Markante Gegenbewegung bei Rohstoffen posted by : simon on Tuesday, April 28, 2009 - 12:13 PM
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Die Rohstoffpreise haben in einigen Segmenten seit Jahresbeginn sehr starke Aufschläge verzeichnet. So sind Kupfer und Blei um etwa 60 Prozent angestiegen. Platin und Palladium haben rund 30 Prozent zugelegt. Und der Ölpreis liegt ebenfalls deutlich über dem Wert zu Jahresbeginn. In Anbetracht der teilweise extremen Preisstürze im Jahr 2008 kam die Gegenbewegung nicht völlig überraschend, meint Dr. Frank Schallenberger, LBWW, in seinem jüngsten Markteinschätzung. „Beispielsweise notierten Platin und Nickel zeitweise so deutlich unter den Grenzkosten der Förderung, dass Platinpreise von weniger als 800 US-Dollar pro Unze oder Nickelpreise unter 9.000 US-Dollar pro Tonne früher oder später korrigiert werden mussten. Bei manchen Rohstoffen dürfte die Preiserholung der letzten Wochen mittlerweile aber schon etwas über das angemessene Ziel hinaus gegangen sein“, so der Analyst.
Insbesondere bei einigen Basismetallen hätten zuletzt mehrere Faktoren für Haussetrends gesorgt. „Zum einen wurden einige Akteure an den Terminbörsen angesichts steigender Preise mit Baissespekulationen auf dem falschen Fuß erwischt. Das Schließen entsprechender Short-Positionen sorgte dann für ein weiteres Anziehen der Notierungen. Zum anderen nutzten die Chinesen das niedrige Preisniveau bei vielen Basismetallen zur Aufstockung ihrer Lagerbestände. Alleine bei Kupfer, Aluminium, Zink und Blei wurden für die Volksrepublik im März neue Importrekorde verzeichnet. Obwohl das gigantische Konjunkturprogramm Chinas in den nächsten beiden Jahren die Nachfrage nach Kupfer und Co. wieder stärker ankurbeln dürfte, werden die rekordhohen Importe Pekings wohl kaum von dauerhafter Natur sein“, ist Dr. Schallenberger überzeugt.
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Articles: Marc Faber: "Die Trendwende an den Aktienmärkten steht bevor!" posted by : simon on Wednesday, April 08, 2009 - 07:07 AM
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Er gilt als der Untergangsprophet der Finanzwelt – umso erfreulicher, dass ‚Doctor Doom’ Marc Faber davon ausgeht, dass die Talsohle an den Aktienmärkten bald erreicht sein sollte. Es sei unwahrscheinlich, dass die Aktienindizes unter die Tiefstwerte von Oktober und November 2008 fallen würden, wie der Schweizer Börsenspezialist in einem Interview mit Bloomberg TV sagte.
Bevor es wieder aufwärts geht und die Erholung einsetzt, stehe indes voraussichtlich eine weitere Korrektur an – die auch stark ausfallen könnte. Laut Faber könne der Standard & Poor's 500 Index (S&P), der die wichtigsten Werte des amerikanischen Wertpapiermarktes enthält, um bis zu 10 Prozent auf rund 750 Punkte abstürzen, bevor sich eine Aufwärtsbewegung abzeichnet, was voraussichtlich ab Juli der Fall sei. „Auch wenn die Nachrichten aus der Wirtschaftswelt nicht gut sein werden, der Anteil der Hiobsbotschaften wird abnehmen“, gibt sich Faber optimistisch.
Asiatische Aktientitel haben Potenzial
Größere Chancen sieht er in naher Zukunft vor allem ..
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Experte: Erholung der US-Wirtschaft bis zum Jahresende posted by : simon on Sunday, March 08, 2009 - 10:45 AM
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Schon zum Jahresende dürfte mit einer Erholung der US-Wirtschaft zu rechnen sein. Vor diesem Hintergrund könnten die Aktienmärkte einen Teil ihrer starken Verluste bereits im Sommer wieder gut machen. Zu dieser Einschätzung kam Robert Wescott auf einer Veranstaltung von Pioneer Investments für institutionelle Kunden. Wescott ist Präsident des Beratungsunternehmens Keybridge Research und war Wirtschaftsberater im Stab von US-Präsident Bill Clinton.
Nach Ansicht von Wescott sei die beste Strategie für institutionelle Investoren, über die kommenden Monate einen Teil ihrer Anlagen in Staatsanleihen zugunsten von Unternehmensanleihen zu reduzieren. Der weite Spread zwischen hochverzinslichen Unternehmensanleihen und Staatsanleihen preise Kreditausfallraten ein, die erst bei einer weltweiten Depression zu erwarten wären. Die aktuelle Krise jedoch bewege sich wesentlich stärker im Rahmen schwerer Rezessionen, vergleichbar denen von 1974 oder 1982. „Wir teilen Robert Wescotts Einschätzung mit Blick auf Wirtschafts- und Markt-Entwicklung und legen bei unserer Asset Allocation deshalb ein starkes Gewicht auf Firmenanleihen mit Investment Grade“, sagt Jürgen Rauhaus, Investmentchef von Pioneer Investments in Deutschland. „Derartige Anleihen bieten auf dem aktuellen Bewertungsniveau das beste Risiko-/Ertrags-Verhältnis im Fixed-Income-Bereich“.
„Das 787 Milliarden US-Dollar schwere Konjunkturprogramm von Präsident Obama wird mit Blick auf den Umfang nur noch übertroffen von den US-Regierungsausgaben während des Zweiten Weltkriegs“, so Wescott. Zwar könne nur ein geringer Teil dieses Programms schon im Jahresverlauf wirksam werden, „aber mit dem schrittweisen Anlaufen des Programms wird sich ab Ende 2009 beziehungsweise Anfang 2010 eine Geldflut ergießen, die ausreichen sollte, die US-Wirtschaft wieder flott zu machen“, erwartet Wescott. Mit der Erholung der europäischen Wirtschaft rechnet Wescott allerdings erst später im Konjunkturzyklus. Der genaue Zeitpunkt hänge vor allem davon ab, inwieweit es den Politikern gelinge, ihre Konjunkturprogramme zu koordinieren und einen drohenden Protektionismus zu verhindern. (dnu)
Quelle:FP
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Articles: US-Notenbank erwartet trotz Milliardenprogramm Konjunkturrückgang posted by : simon on Wednesday, February 18, 2009 - 10:27 PM
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Washington - Die USA werden vorerst nicht aus der Rezession kommen, prognostiziert die US-Notenbank einem am Mittwoch vorgestellten Bericht. Darin rechnet die Zentralbank damit, dass die Wirtschaftstätigkeit in den USA in diesem Jahr um 0,5 bis 1,3 Prozent schrumpfen wird. In der Prognose von Mitte November war ein Minus von 0,2 bis 1,1 Prozent vorhergesagt worden.
AFP
US-Notenbank Fed: Steigende Arbeitslosenzahlen bis 2010
Die Arbeitslosenrate dürfte demnach auf 8,5 bis 8,8 Prozent steigen. In der alten Prognose hatte die Fed mit einer Arbeitslosenrate von 7,1 bis 7,6 Prozent gerechnet. Bereits jetzt liegt die Arbeitslosenrate mit 7,6 Prozent auf dem höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Die USA stecken seit mehr als einem Jahr in der Rezession.
Die Finanzkrise hat die größte Volkswirtschaft der Welt in die schwächste wirtschaftliche Phase seit den Dreißiger Jahren gestürzt. Die Notenbank stemmt sich mit einer Quasi-Nullzinspolitik gegen den Abschwung. Präsident Barack Obama hat zudem ein 787 Milliarden schweres Konjunkturpaket aufgelegt, das die Folgen der Finanz- und Immobilienkrise abfedern soll. Mehr als eine halbe Billion Dollar entfallen auf Ausgaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
Die USA müssen sich laut Bernanke darauf ..
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