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spacer.gif   China - 460 Milliarden ¤ für die Konjunktur
Verfasst von : simon am Montag, 10. November 2008, 10:19 Uhr
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  Marktanalysen

Chinas Plan umgerechnet 460 Milliarden ¤ in die Wirtschaft zu pumpen lässt die Börsianer neue Hoffnung schöpfen. Rund um den Globus legen die Aktienmärkte deutlich zu. Der japanische Nikkei Index gab den Takt vor und konnte ein Plus von 5,81 Prozent erzielen. Gleich nach Handelsbeginn zogen auch die europäischen Märkte nach: Der deutsche Leitindex DAX notierte gegen 9.20 Uhr mehr als drei, der britische FTSE 100 China gar mehr als 3,3 Prozent im Plus. Der ATX zog in den ersten Handelsminuten 2,55 % nach oben.


Der chinesische Plan sieht vor will in den nächsten beiden Jahren vier Billionen Yuan (460 Mrd. Euro) zur Ankurbelung der Konjunktur zu investieren. Das Kabinett habe das Programm am Sonntag beschlossen, hieß es auf der Website der Regierung. Das Geld soll unter anderem in den Wohnungsbau, in neue Straßen, Eisenbahnlinien oder Flughäfen sowie in den Gesundheits- und Bildungssektor fließen.


Die stark von Exporten abhängige chinesische Wirtschaft bekommt nach und nach die Auswirkungen der Finanzmarktkrise in den USA und Europa zu spüren. Das Wirtschaftswachstum hat sich im dritten Quartal auf neun Prozent abgeschwächt, den niedrigsten Wert seit fünf Jahren.


Quelle:WB



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spacer.gif   Schweizer stemmen sich gegen Rezession - Zinsatz überraschend gesenkt
Verfasst von : simon am Freitag, 07. November 2008, 11:28 Uhr
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  Finanzierungen
Eigentlich war keine Sitzung vorgesehen. Überraschend hat heute die Schweizer Nationalbank (SNB) erneut den Leitzins gesenkt. Das Zinszielband für den maßgeblichen Dreimonats-Libor wird um 0,5 Prozentpunkte zurückgenommen auf 1,5 bis 2,5 Prozent. Angestrebt wird die Mitte des Zielbands, also ein Satz von 2 Prozent. Die SNB erklärte in ihrer Mitteilung vom Donnerstag, die internationalen Konjunkturaussichten hätten sich deutlicher verschlechtert als erwartet. Das Schweizer Bruttoinlandsprodukt könnte 2009 schrumpfen, warnt die Notenbank.

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spacer.gif   Henry Paulson und Barack Obama kämpfen gemeinsam gegen die Wirtschaftskrise
Verfasst von : simon am Donnerstag, 06. November 2008, 08:56 Uhr
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  Marktanalysen
 

Im Finanzministerium wurden Büros eingerichtet, wo die Mitglieder des von Obama geplanten Expertenteams für den Kampf gegen die Wirtschaftskrise sofort ihre Arbeit aufnehmen können.


Als Mitglieder dieses Teams sind der ehemalige Finanzminister Lawrence Summers und der Präsident der New Yorker Zentralbank, Timothy Geithner, im Gespräch. Summers gehörte der Regierung des demokratischen Präsidenten Bill Clinton an.


Obama traf dem Vernehmen nach auch bereits eine Personalentscheidung für das Amt des Stabschefs im Weißen Haus. Diese Aufgabe bot er dem Kongressabgeordneten Rahm Emanuel an, wie die Nachrichtenagentur AP aus Kreisen von Obamas Beratern erfuhr.


Unter dem Druck des wachsenden Finanzbedarfs will die US-Regierung in der nächsten Woche neue Staatsanleihen über 55 Milliarden Dollar ausgeben. Bereits am Montag sollen Anleihen mit einer Laufzeit von drei Jahren im Volumen von 25 Milliarden Dollar angeboten werden. Am Mittwoch sollen Zehn-Jahres-Anleihen über 20 Milliarden und am Donnerstag 30-Jahres-Anleihen über zehn Milliarden Dollar aufgelegt werden. Insgesamt will Washington bis Ende des Jahres 550 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kapital beschaffen, um die Anforderungen zur Bewältigung der Finanzkrise zu bewältigen.


(APA/AP)



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spacer.gif   "Yes we can do" - Barack Obama wird der 44. Präsident der USA
Verfasst von : simon am Mittwoch, 05. November 2008, 06:29 Uhr
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Der Demokrat Barack Obama wird der 44. Präsident der USA. Nach übereinstimmenden Berichten von US-Sendern hat Obama Mittwoch früh die nötige Zahl von mindestens 270 Wahlmännerstimmen auf sich vereint. Erstmals in der Geschichte der USA wird damit ein Afroamerikaner Präsident.


Nach der Bekanntgabe brachen die zehntausenden Menschen, die in Chicago auf den Auftritt Obamas warten, in begeisterten Jubel aus. Obamas Konkurrent, der republikanische Senator John McCain, gestand seine Niederlage umgehend ein, in Phoenix im US-Staat Arizona trat er vor seine Anhänger und erklärte, er habe Obama bereits telefonisch gratuliert.


Obama konnte den Hochrechnungen zufolge, noch bevor in allen Staaten die Wahl überhaupt beendet war, mit 333 mehr als doppelt so viel Wahlmännerstimmen wie McCain für sich gewinnen. "Das amerikanische Volk hat gesprochen und ...



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spacer.gif   Insiderdeals für 58 Millionen ¤ - und es wird weiter flott investiert
Verfasst von : simon am Mittwoch, 05. November 2008, 06:22 Uhr
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  Marktanalysen

Manager, Aufsichtsräte und Kernaktionäre deutscher Unternehmen haben in der letzten Oktoberwoche die rekordverdächtige Summe von 58,1 Millionen ¤ in den Ankauf eigener Aktien investiert. Das geht aus den über euro adhoc und DGAP veröffentlichten Directors Dealings Meldungen hervor. Seit Wochenbeginn wurden Aktienkäufe für weitere 5,66 Millionen ¤ gemeldet.


Für den Großteil dieses Volumens bei Insiderdeals steht einmal mehr der deutsche Multimilliardär Adolf Merckle. Er hat über ...



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spacer.gif   Fremdwährungskredit als "Unwort" oder nur von den Banken schlechtgeredet?
Verfasst von : simon am Montag, 03. November 2008, 07:09 Uhr
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Aufgrund des de facto Verbotes von Fremdwährungskrediten (FWK) durch ein Schreiben der Finanzmarktaufsicht (FMA) an die Banken und deren Überreaktionen dazu sind daher aus meiner Sicht einige Klarstellungen und Informationen angebracht:


 


1. Von rd. ¤ 50 Mrd. FWK in Österreich sind ca. 35 Mrd. an Private und davon 70% für Wohnbau vergeben worden. Die Zinsdifferenz vom CHF-Kredit zum EUR-Kredit beträgt weiterhin ca. 1,5 %, damit werden den FW-Kreditnehmern etwa. ¤ 750 Mio. Zinsen p.a. erspart, privaten Haushalten davon etwa ¤ 500 Mio. pro Jahr


 


2. Bei Zwangskonvertierungen mit den derzeit schlechten Wechselkursen entstehen den Kunden in einer ungünstigen Situation vermeidbare Währungsverluste, die nicht mehr ausgeglichen werden können.


 


3. Die Tilgungsträger sind zweckgebunden auf die Kreditlaufzeit ausgelegt, daher bringt eine vorzeitige Stornierung oder nur die Betrachtung als Momentaufnahme in der jetzigen Börsenlage weitere unnötig hohe Verluste bzw. Verunsicherung.


 


4. Eine jetzt von Banken ev. geforderte Umstellung auf ratierliche Euro-Kredite schädigt insbesondere Privatkunden in den o. a. Punkten mit Realisierung massiver Verluste zum ungünstigsten Zeitpunkt.


 


5. Die Banken können nicht einfach, insbesondere bei Privatkunden, mit dem Hinweise auf gestiegene Refinanzierungskosten Verträge einseitig abändern oder Bedingungen ergänzen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, eine rechtliche Überprüfung ist angebracht.


 


6. Auch die Republik Österreich, Bund, Länder und Gemeinden haben beträchtliche FWK, diese öffentlichen Körperschaften und andere Organisationen sowie Firmen werden weiterhin FWK bekommen und machen.


 


7. Es wird weiterhin Banken(gruppen) geben, die sich nicht einschüchtern lassen und vorsichtig FWK bei entsprechenden Voraussetzungen (Bonität, Risikobereitschaft, Leistbarkeit etc.) auch für Privatkunden vergeben.


 


8. Die Einstiegssituation aufgrund der höheren Währungskurse zum Euro ist derzeit eher günstig. Jedenfalls ist es jetzt nicht sinnvoll, bei derzeit schlechten Wechselkursen mit Verlusten auszusteigen. Das jetzt noch verbleibende Aufwertungspotential der FWen ist historisch überschaubar.


 


Für Beschwerdefälle und/oder weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.




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spacer.gif   J.P. Morgan hilft Not leidenden Hypothekenschuldnern
Verfasst von : simon am Montag, 03. November 2008, 06:10 Uhr
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  Marktanalysen

Die Großbank J.P. Morgan Chase & Co kündigte am Wochenende Erleichterungen der Kreditbedingungen für fast eine halbe Million Hypothekenkunden an, die mit ihren Zahlungen im Rückstand sind. Es geht um faule Kredite im Gesamtvolumen von 70 Mrd. Dollar (rund 55 Mrd. Euro). J.P. Morgan hat mit der Übernahme der Sparkasse Washington Mutual aus Seattle im September säumige Kredite im Wert von 54 Mrd. Dollar geerbt.


Die Schulden werden in neue Kredite mit niedrigeren Zins- und Tilgungszahlungen umgewandelt. Es ist ein erster Schritt, um den Abwärtstrend am amerikanischen Häusermarkt zu bremsen und das Vertrauen ....



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spacer.gif   Gold im Depot eignet sich nur bedingt als Risikopuffer
Verfasst von : simon am Freitag, 31. Oktober 2008, 08:09 Uhr
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  Marktanalysen

Vor allem in unsicheren Zeiten flüchten Anleger oft ins Gold. Doch beim Gold kann man trotz seines Rufs als sicherer Hafen nicht von einer stabilen Preisentwicklung ausgehen. In der Vergangenheit bewegte sich der Goldpreis erheblich – nach unten wie nach oben. Erreichte der Preis für eine Feinunze Gold Ende September 2008 noch 870 US-Dollar, umgerechnet etwa 610 Euro, sank er im Oktober 2008 wieder bis auf zeitweise unter 700 US-Dollar.


Wichtige Einflussfaktoren für die Goldpreisentwicklung sind generell der Euro-Dollar-Wechselkurs, der Ölpreis und das politische Umfeld. Anleger sollten deshalb nicht einseitig auf das edle Metall setzen.

Viele Experten würden zu einem Depotanteil von maximal fünf bis zehn Prozent raten. Zudem bringt Gold keine regelmäßigen Erträge, die Rendite ist nur aus einem steigenden Goldpreis zu erzielen. Als beste Sicherung in unsicheren Zeiten hat sich eine breite Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlagen erwiesen.

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spacer.gif   Bankenkrise darf nicht auf Kreditnehmer abgewälzt werden
Verfasst von : simon am Donnerstag, 30. Oktober 2008, 09:54 Uhr
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  Finanzierungen
Banken drängen derzeit ihre KundInnen, Fremdwährungskredite in Euro-Kredite umzuwandeln. Außerdem verlangen sie eine zusätzliche Gebühr, den Liquiditätsaufschlag von 1 bis 2 Prozent der Kreditsumme. Einige schrecken vor Zwangskonvertierungen nicht zurück. Die AKNÖ-Konsumentenberatung übte heute Kritik an dieser Vorgangsweise. "Die Bankenkrise darf nicht auf die kleinen Kreditnehmer abgewälzt werden", forderten die AKNÖ-Konsumentenberater und der Landesrat für Konsumentenschutz, Dr. Sepp Leitner, bei der heutigen Pressekonferenz. Derzeit wird für KreditnehmerInnen eine Horrorvision Realität: Die Zinsen für Fremdwährungskredite steigen, der Schweizer Franken gewinnt gegenüber dem Euro an Wert - bei Umwandlung in Euro-Kredite ist die Verschuldung höher als die aufgenommene Summe - und zusätzlich erleiden die Tilgungsträger durch die Finanzkrise zum Teil schwere Verluste. Und die Banken versuchen derzeit panisch, ihre KundInnen zu einer Umwandlung in Euro-Kredite zu bewegen. "Wir beobachten, dass die Banken....
Anmerkung: Kreditnehmer, die in Fremdwährung Ihre Immobilie gekauft haben und nun Post oder Anruf von der Bank bekommen, ersuche ich vor einer unüberlegten Handlung mich zu kontaktieren.
Banken versuchen die Gunst der Stunde zu nutzen, zu verunsichern und durch Konvertierung oder AGB Verbesserungen Ihr Risiko auf die Kunden zu übertragen. Da das aber im wesentlichen rechtlich nicht zulässig ist, sollte man sich auf keinen Fall ohne externer Meinung irgend etwas "aufschwatzen" lassen.

Entscheidungen die Sie jetzt treffen, können entsprechende finanzielle Nachteile auch in der Zukunft bringen.

Für Rückfragen stehe ich unter 0676 30 63 627 bereit.

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spacer.gif   Volkswirte rechnen mit kräftiger EZB-Zinssenkung
Verfasst von : simon am Mittwoch, 29. Oktober 2008, 13:06 Uhr
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  Finanzierungen

Berlin  - Eine kräftige Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche ist für Experten bereits ausgemachte Sache. Alle 81 von Reuters befragten Analysten gehen davon aus, dass die Währungshüter bei ihrer nächsten Sitzung am 6. November den Leitzins für die Euro-Zone von derzeit 3,75 Prozent erneut herunterschrauben, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage ergab.


Mehr als 80 Prozent der Experten gehen davon aus, dass die EZB den Zins um 0,50 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent herabsetzt. Das wäre das tiefste Niveau seit zwei Jahren. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat eine Zinssenkung für kommende Woche bereits mit ungewöhnlich deutlichen Worten signalisiert.


Die Mehrheit der befragten Analysten geht davon aus, dass die EZB auch danach weiter an der Zinsschraube dreht, um der schwächelnden Wirtschaft aus dem Abschwung herauszuhelfen. (APA/Reuters)



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spacer.gif   USA werden 2011 "wie Phönix aus der Asche" steigen
Verfasst von : simon am Mittwoch, 29. Oktober 2008, 07:12 Uhr
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  Marktanalysen
Die Feuerlöschaktionen sind bereits angelaufen, doch die ganze Angelegenheit entwickelt sich zu einem Flächenbrand." - Was die wirtschaftliche Lage in den USA anbelangt, ist Walter Koren, seines Zeichens Chef der Außenwirtschaft Österreich (AWO), dem Lager der Beschwichtiger nicht wirklich zuzuordnen. Im Gegenteil: Der oberste Vertreter der österreichischen Exportwirtschaft geht davon aus, dass den Vereinigten Staaten ein schmerzhafter Reinigungsprozess bevorsteht. Nach dem sich abzeichnenden Abrutschen in die Rezession im laufenden Jahr werde die US-Wirtschaft 2009 besonders stark zu leiden haben. 2010 werde es dann "erste Anzeichen der Erholung" geben. Und ein Jahr darauf schließlich werden die USA laut Korens Prognose "wie Phönix aus der Asche" steigen. Damit meint der AWO-Chef, dass die ...

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spacer.gif   Österreichs Großbanken brauchen 7 Milliarden ¤
Verfasst von : simon am Mittwoch, 29. Oktober 2008, 07:03 Uhr
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  Marktanalysen

Österreichs Banken kommen immer stärker unter Druck. Durch die schwere Finanzkrise ist es international üblich, dass Kreditinstitute mit einer Kernkapitalquote von neun Prozent ausgestattet sind. Die Quote gibt das Verhältnis vom Kernkapital zur Summe der Kredite an. Vorreiter für den neuen Standard war Großbritannien, das den Banken diese Höhe gesetzlich für 2009 vorgeschrieben hat. Seitdem orientieren sich Europas Banken an dieser magischen Marke, obwohl nach internationalen Bilanzvorschriften die Kernkapitalquote, auch Tier-1-Ratio genannt, mindestens vier Prozent betragen muss.


Internationaler Standard


Die heimischen Großbanken erfüllen derzeit die am Markt erforderliche Quote nicht. In der Regel bewegt sich das Tier-1-Verhältnis zwischen sieben und acht Prozent. Um international mitspielen zu können, brauchen die sechs größten Banken knapp sieben Milliarden ¤ (siehe Tabelle). Das ist rund die Hälfte des heute im Ministerrat zu....



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spacer.gif   Finanzkrise: Bilanzierungsregeln für Versicherungen werden gemildert
Verfasst von : simon am Dienstag, 28. Oktober 2008, 13:52 Uhr
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  Marktanalysen


Die besonders strengen Rechnungslegungsvorschriften für Versicherungen werden teilweise geändert. Mit dem bis Ende 2009 befristeten gemilderten Niederstwertprinzip sollen die negativen Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise auf die österreichische Versicherungswirtschaft abgemildernt werden. Eine entsprechende Regierungsvorlage an den Finanzausschuss dürfte noch heute, Dienstag, im Nationalrat beschlossen werden. Um die Eigenkapitalsituation der Versicherungen zu verbessern, soll zugleich die Anrechenbarkeit stiller Reserven erweitert werden, sofern dies die Finanzmarktaufsicht jeweils genehmigt.


Anders als Banken, Industrie- und Handelsunternehmen müssen Versicherungen Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen nach dem niedrigsten Wert bewerten. Um angesichts der aktuellen Kursentwicklung eine realistische Bewertung börsennotierter Beteiligungen zu ermöglichen und zu verhindern, dass diese unter dem Eigenkapitalanteil bewertet werden müssen, soll auch für Versicherungen vorübergehend das gemilderte Niederstwertprinzip gelten. Voraussetzung dafür sei die Absicht, die Anteile an verbundenen Unternehmen dauerhaft zu halten, heißt es.


Das gemilderte Niederstwertprinzip soll bis Ende 2009 auch für Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Anleihen gelten, die von einem Versicherungsunternehmen nicht direkt, sondern in Form von Fondsanteilen gehalten werden.


 


Quelle:WB



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spacer.gif   Mark Mobius: „Bullenmärkte leben länger als Bärenmärkte“
Verfasst von : simon am Montag, 20. Oktober 2008, 18:56 Uhr
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  Marktanalysen

„Das wichtigste, was ich in den letzten 40 Jahren im Investmentgeschäft gelernt habe, ist, dass Bärenmärkte nicht so lange andauern wie Bullenmärkte. Darüber hinaus fallen Bärenmärkte rein prozentual weniger stark als Bullenmärkte steigen“, betont Dr. Mark Mobius, Executive Chairman von Templeton Asset Management, in einer aktuellen Analyse. Nachfolgend der Originaltext:


 


Ich weiß, dass viele dies kaum glauben können, da aus psychologischer Sicht - gefühlsmäßig - die guten Zeiten ziemlich schnell zu Ende sind, während die Sorgen offenbar ewig bleiben. Eine Analyse der historischen Zahlen belegt jedoch meine Auffassung. Wir haben alle Bullen- und Bärenmärkte seit 1988 untersucht und festgestellt, dass ein Bullenmarkt im Durchschnitt 22 Monate dauert; ein Bärenmarkt sechs Monate. Der Durchschnittsertrag eines Bullenmarkts lag bei 113 Prozent, während Bärenmärkte durchschnittlich 32 Prozent verloren haben.


 


Seit Anfang 1988 dauerte der längste Bärenmarkt ...



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spacer.gif   Investmentguru Buffett rät: "Jetzt in US-Aktien investieren"
Verfasst von : simon am Montag, 20. Oktober 2008, 18:34 Uhr
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Investmentguru Warren Buffett glaubt fest an das Potenzial von US-Aktien, mit denen er sich derzeit privat stark eindeckt – und rät Anlegern, es ihm nachzutun. Hintergrund sei, dass die soliden Firmen auf lange Sicht gut aufgestellt seien, auch wenn sie im Zuge der Finanzkrise in der Berichtsaison ins Stolpern geraten könnten. Die langfristig positiven Aussichten – Buffett führt hier den 5-, 10- und 20 Jahreszeitraum an – würde dies aber nicht nachhaltig beeinträchtigen, hier sei vielmehr wieder mit neuen Rekordgewinnen damit zu rechnen.


Sein Credo hinter seinem Kauffaible für US-Aktien fasste er in einem Gastbeitrag für die "New York Times" zusammen: „Meine Kaufstrategie wird von einer einfachen Regel bestimmt: Sei ängstlich, wenn die anderen gierig sind, sei gierig wenn die anderen ängstlich sind." Dass viele Investoren hoch verschuldeten Unternehmen oder Firmen mit schwacher Marktposition derzeit skeptisch gegenüberstehen, sei auf kurze Sicht gesehen zwar nachvollziehbar, doch das günstige Einstiegsniveau, das viele Titel derzeit böten, sei ein noch stärkeres Pro-Argument. Falls die Aktienkurse weiter attraktiv bleiben, könnte es Buffett zufolge sogar so weit kommen, dass er – der bisher nur amerikanische Staatsanleihen in seinem Privatdepot hatte – nahezu vollständig auf US-Aktien setzen würde.


Sein goldenes Näschen hat der 78-jährige Buffett, der in der Branche als "Orakel von Omaha" tituliert wird und sogar mal als möglicher neuer US-Finanzminister im Gespräch war, über die Jahrzehnte bewiesen: Mit seinem Unternehmen Berkshire Hathaway – dem teuersten Papier an der Wall Street – hat er so erfolgreich investiert, dass er in diesem Jahr zum reichsten Mann der Welt gekürt wurde und Bill Gates ablöste. Zu seinen jüngsten Investitionen zählte dabei der Einstieg bei Goldman Sachs und beim größten US-Mischkonzern General Electric. (ir)



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